Die Köpfe hinter Hundecoaching Weinviertel

Marion
Die, die sich um ALLES kümmert...

Noni
Der, der glaubt sich um alles kümmern zu müssen...

Lexi
Die, die froh ist, wenn sie sich um nichts kümmern muss...
Über uns
Hi, ich bin Marion, wohnhaft mit meinen zwei Hunden im schönen Retzer Land.
Ich liebe es in der Natur unterwegs zu sein - egal ob zu Fuß, mit meinen Laufschuhen oder meinem Rennrad - gerne auch hügelig hinauf auf den Berg. Als Abwechslung zum Ausdauersport mache ich gerne Yoga und Kraftübungen, um meinen Körper in eine innere Balance zu bringen. Wenn dann noch Freizeit übrig bleibt, bin ich eine DIY-Queen.
Ich habe Management von Gesundheitsunternehmen studiert und arbeite als Führungskraft in einer Pflege- und Betreuungseinrichtung. Bereits während meines Studiums, aber auch bei laufenden Fortbildungen, habe ich viel über Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation gelernt. Ich vergleiche das Führen von Mitarbeitern gerne mit dem Führen von Hunden - beide benötigen klare Vorgaben, welche Verhaltensweisen sind erwünscht und welche nicht und welche Konsequenzen gibt es bei der Nichterfüllung der Vereinbarungen (gibt es überhaupt welche?). Sowohl Mitarbeiter als auch Hunde wollen wissen woran sie sind, einen klaren Weg vorgegeben bekommen und verstanden werden. Jeder Hund und jeder Mensch gehört gefordert und gefördert.

Der Weg zu und mit Noni
Für mich stand schon als Kind fest, dass ich einen Hund haben möchte. Ich erfüllte mir diesen Traum, als ich in der Pflege- und Betreuungseinrichtung zu arbeiten begann, weil dort Hunde mit zur Arbeit dürfen. Also holte ich Noni aus einem ungarischen Tierheim mit ca. 5 Monaten zu mir. Meine Vorstellungen von einem Hund waren: romantische gemeinsame Spaziergänge, wo der Hund ohne Leine orientiert bei mir läuft, am Abend auf der Couch kuscheln und den Hund überall hin mitnehmen können. Noni hat mich schnell des Besseren belehrt, weil mit ihm war nichts von dem möglich. Er hat keine Grenzen akzeptiert, hat gebissen, wenn man ihm welche aufzeigte und war einfach nur ein Wirbelwind der überhaupt nicht zur Ruhe kam. Nicht nur einmal habe ich mir die Frage gestellt "Warum tue ich mir das an?"
Nach vielen Büchern, Videos und Trainings haben wir Wege gefunden, die für Noni und mich passen. Wir haben viel an unserer Beziehung gearbeitet und Noni bekommt nach wie vor von mir vorgelebt, dass ich diejenige bin, die die Entscheidungen trifft und so ist ein harmonisches Miteinander möglich. Wir können ohne Leine spazieren gehen, auf der Couch kuscheln und ich kann ihn überall hin mitnehmen, weil unsere Kompetenzen klar verteilt sind. Er ist kein einfacher Hund und das wird er nie werden, aber so wie jeder Mensch seine Stärken und Schwächen mitbringt, so ist das auch bei Hunden. Er hat auch viele Stärken, die ich mir immer wieder bewusst mache: Noni ist total motiviert und überall dabei, er ist sehr sensibel und zeigt mir meine eigene Unruhe auf, er lernt total schnell, ist ein super verschmuster Stritzi mit dem man eng umschlungen kuscheln kann, er ist überhaupt nicht stur und macht das, was man ihm sagt... und trotz dieser Stärken kann er leider keine guten eigenen Entscheidungen treffen, kann sich nicht selbst regulieren und braucht durch seine unsichere und aber auch dominante Art eine liebevolle Führung.
Der Weg zu und mit Lexi
Nun ja, da hat man seinen schwierigen Hund endlich im Griff und dann holt man sich einen zweiten Hund aus dem Tierschutz, weil man sich denkt "ob ich mit einem oder zwei Hunden spazieren gehe ist ja schon egal und in die Arbeit dürfen sie ja auch mit - warum also nicht einem weiteren Tierschutzhund ein zu Hause schenken?"
Und ja was soll ich sagen, Lexi ist seit 2 Jahren ein Teil von unserem Team und sie ist nicht mehr wegzudenken. Sie hat mir gezeigt, wie einfach es sein kann einen Hund zu erziehen. Sie ist so eine treue Seele und liebt es einfach bei Menschen zu sein, die ihr Sicherheit geben. Ihr Hobby ist dösen und herumliegen und von ihr kann man Faulenzen lernen. Sie bringt all die Stärken mit, die Noni nicht hat: sie ist ruhig und gechillt, trifft super Entscheidungen, ist sehr feinfühlig, reguliert sich selbst und kommt super zur Ruhe. Aber auch sie bringt ihre Schwächen mit: Lexi mag es nicht allein zu sein und wär am liebsten den ganzen Tag bei mir, sie ist wahnsinnig stur und macht prinzipiell nur Dinge, die sie machen mag. Bei Lexi kommt es schon mal vor, dass sie sich vors Auto legt, wenn sie nicht einsteigen will. Mit Druck und Zwang stoßt man bei ihr auf Widerstand und sie bockt noch mehr. Auch hier gilt es herauszufinden, warum der Hund so Verhaltensweisen zeigt und ihm mit Verständnis und Klarheit zeigt, was nun gewünscht ist.
Auch bei Lexi ist die Beziehungsarbeit enorm wichtig, weil sie so Vertrauen in mich hat, dass ich für sie richtig entscheide. Sie hat so einen starken Charakter, der für mich einfach nur wunderbar ist und unser Team vollständig macht.
Im Sommer 2024 habe ich mich dazu entschieden, die Ausbildung "Hundgestützter Trainer für Persönlichkeitsentwicklung durch Hundearbeit und Körpersprachlich orientierter, ganzheitlicher Hundecoach" zu beginnen, welche ich im Oktober 2025 abgeschlossen habe. Ich konnte noch einmal eine neue Trainingsform für meine Hunde kennenlernen, die mich weiter wachsen hat lassen und uns zu einem noch innigeren Team gemacht hat. Ich habe die Körpersprache der Hunde noch feiner zu verstehen gelernt und wie wichtig es ist auf die Bedürfnisse des Hundes einzugehen. Meine beiden Hunde danken es mir, dass ich mich mit der Ausdrucksweise des Hundes so intensiv beschäftige, weil ich sie und ihre Hintergründe nun verstehe.

